Athletin vom TC Merseburg wird beim Ironman Austria Achte
Diana Riesler mit toller Leistung
von Michael Hartung, 17.07.2009 (MZ)
KLAGENFURT/MZ/MH - Diana Riesler vom Triathlon Club Merseburg beendete den Kärnten Ironman Austria unter 10 Stunden als achte Frau der Gesamtwertung. Sie blieb damit knapp über der selbst gesteckten Wunschzeit von 9.30 Stunden.
Von Anfang an unter den besten zehn Starterinnen vertreten, machte der abschließende Marathon (noch) den Unterschied zur absoluten Spitze aus. Es wurde der erwartet heiße Tag für sie beim Ironman Austria. Bereits nach 0:56:49 Stunden war das "morgendliche Schwimmen" im Wörthersee beendet. Auf dem Schwimmkurs wurde auf einen zwischenzeitlichen Landgang verzichtet, so dass die meisten der 2279 Starter sich im Wechselgarten erst wieder einmal an den aufrechten Gang gewöhnen mussten. Aber bei Diana lief alles glatt, so dass der Wechsel in weniger als drei Minuten erledigt war und sie nach nicht einmal einer Stunde Wettkampfzeit ihr Rad als achte Frau hinaus auf die Radstrecke schieben konnte.
Die Radstrecke des Kärnten IRONMAN Austria führte über zwei Runden zu je 90 Kilometern. Ab Mittag wurde es dann richtig warm (27 °C). Mit einer guten Durchschnittsgeschwindigkeit (35 km/h) schob sie sich immer näher an die vor ihr fahrenden Frauen heran. Nach 5:05:15 Stunden stellte Riesler ihre Rennmaschine wieder im Radgarten ab. Inzwischen wurde sie an schon an sechster Stelle des Frauen-Wettbewerbes geführt. Nun musste der Marathon überstanden werden. Die angepeilte Zielzeit von neuneinhalb Stunden war noch im Bereich des Möglichen. Hinzu kam, dass die Strecke flach entlang des Wörthersees und durch die Klagenfurter Altstadt verlief. Wichtiger war die Frage, ob das Wetter eine Topzeit zulassen würde. Die erste Hälfte des Rennens lief Riesler unter fünf Minuten pro Kilometer, aber in der zweiten Hälfte wurde sie langsamerh -aufgrund der äußeren hitzigen Bedingungen - deutlich drüber. So kam insgesamt eine Kilometerzeit von 5:04 Minuten zusammen, was eine Marathonzeit beim diesem Ironman von 3:34 Stunden bedeutete!
Am Ende wurden die Uhren für die Merseburgerin bei 9:41:33 Stunden angehalten. Mit zehn Minuten über der Wunschzeit wurde sie bei den Frauen Achte. Eine tolle Leistung der Athletin des TC Merseburg.
Wechselspiel von Lauf und Radfahren
Rarek und Riesler haben die besten Beine beim 7. Geiseltal-Duathlon
BRAUNSBEDRA/MZ. Die siebente Auflage des Geiseltal-Duathlons zeigte sich facettenreich: vom Nachwuchstalent über den ausgebufften Triathleten hin zum aktiven Senior. Bei besten äußeren Bedingungen wagten sich 133 Aktive an den Start, um sich im Ausdauersport Duathlon (Laufen-Radfahren-Laufen) zu messen.
Sportlich gab es zuerst die Leistungen der Kinder und Schüler zu bestaunen. Hier waren es vor allem die Nachwuchstalente des SV Halle, welche die Ergebnislisten anführten. Jedoch sollte dies beim Geiseltal-Duathlon nicht alleiniges Kriterium sein.
Knapp 100 Freizeitsportler und aktive Triathleten, sowie fünf Staffeln gingen beim Hauptwettkampf, der sich aus fünf Kilometer Lauf, 22 Kilometer Rad und 2,5 Kilometer Lauf zusammen setzte, an den Start.
Die besten Beine hatte Steffen Rarek aus Tangermünde. Er sicherte sich den Sieg beim Geiseltal-Duathlon.
Gleiches gelang Diana Riesler vom Gastgeberverein. Ihr hohes Radtempo konnte keine der Konkurrentinnen beim Laufen mehr kontern. Ebenso viel Ausdauer bewies Thomas Jentsch vom TC Merseburg. Nach mehrjähriger Wettkampfpause sicherte er sich mit dem fünften Platz der Gesamtwertung gleich auf Anhieb den Landesmeistertitel in seiner AK.
Das gute Abschneiden der Sportler des TC Merseburg in der Landesmeisterschaft komplettierten Lydia Faltus, Florian und Daniela Bollmann sowie Frank Böttger mit einem weiteren Landesmeistertitel, sowie Rang zwei und drei.
Ironman 70.3 Südafrika: Diana Riesler - Das erste Mal Profi
http://www.triathlon.de/ironman-703-sudafrika-diana-riesler-%e2%80%93-das-erste-mal-als-profi-6714.html
Am vergangenem Wochenende konnte sich Diana Riesler beim Ironman 70.3 Südafrika nach sehr guter Aufholjagd als beste Deutsche den fünften Platz sichern. Wie es Ihr erging und welches Malheur Ihr dabei passierte erzählt Sie in Ihrem Bericht. Nach einer erfolgreichen Ironman Premiere 2008 fand nun am 18. Januar 2009 der zweite Ironman 70.3 in Südafrika (East London) statt. Bereits ein Jahr später hat sich das Starterfeld mit 1247 Teilnehmern um die Hälfte vergrößert.
Bild: Ein Bad im Indischen Ocean
Hohe Wellen
Die Sonne stand bereits hoch am Horizont als wir Triathleten uns am frühen Morgen in die 2,50 Meter hohen Wellen des Indischen Ozeans stürzten. Mein erster Wettkampf
unter der Kategorie WPro (Profifrauen) war somit angebrochen. Da ich diese Schwimmbedingungen überhaupt nicht gewöhnt bin – obwohl ich fünf Tage von einem Ortsansässigen Schwimmunterricht im Meer
erhielt – steckte ich eine ganz schöne Packung auf den 1,9 Kilometern ein. Kurz vor dem Schwimmausstieg konnte ich jedoch noch einen Athleten einholen, indem mich eine Welle per Bodysurfing an
Land trieb. Dianas Schwimmzeit: 30:51 Minuten.
Von London nach Berlin
Es ist schon ein komisches Gefühl, wenn man in die Wechselzone läuft und nur noch drei Räder da stehen. Aber jetzt konnte wenigstens die Aufholjagd beginnen. Für den
nun folgenden Radkurs wurde die Autobahn von East London nach Berlin (ja, wir befinden uns noch in Südafrika) komplett gesperrt. Die mit 1000 Höhenmetern bergige Radstrecke war eigentlich wie für
mich geschaffen.
Eine Athletin nach der anderen sammelte ich problemlos ein und nach 35 Kilometern hatte ich mich endlich auf den zweiten Platz vorgekämpft. Diese Position hielt ich bis Kilometer 60 und dann passierte es: Mein Bowdenzug der Schaltung riss und es war mir unmöglich auf das große Blatt zu schalten…
Zug gerissen
Das war nicht gerade der beste Augenblick, da es ab hier fast nur noch bergab ging. So musste ich zwei Plätze abgeben und die bereits eingesammelten Frauen wieder an
mir vorbei ziehen lassen. Dianas Radzeit: 2:54:54 Stunden. Mit einer riesen Wut im Bauch ging ich auf die ebenfalls hügelige Laufstrecke. Die führende Frau Lucie Zelenkova machte ein einsames
Rennen an der Spitze und war für niemanden mehr einholbar. Heleen bij de Vaate und Claire Kinsley liefen etwa fünf Minuten vor mir, aber die beiden zeigten keine Schwäche und da wusste ich, dass
nach vorne nichts mehr passieren würde.
Bild: Hügelige Laufstrecke
Heiß und windig
Auf der 35 Grad heißen und windigen Laufstrecke versuchte ich einfach nur noch mein Tempo zu laufen und meinen vierten Platz zu halten. Aber auf der Hälfte zog
Mariska Kramer-Postma an mir vorbei. Am Ende rettete ich mich mit dem fünften Platz über die Ziellinie. Mit dieser Platzierung bin ich für meine Ironman 70.3 Premiere zufrieden. Dianas Laufzeit:
1:38:07 Stunden. Gerade da East London für mich nur ein Vorbereitungswettkampf für den Ironman Neuseeland war. Mein Mann Sebastian Riesler startete bei den Age Groupern und da es ihm beim Laufen
nicht so gut ging, schaffte ich es zum ersten Mal schneller als er zu sein.
Bild: Sebastian und Diana Riesler
Sebastian wurde in seiner Alterklasse 12. Bei unseren deutschen Profimännern lief es ein wenig besser. Diana 5:08:55, Sebastian 5:15:46). Konstantin Bachor wurde Dritter hinter Raynard Tissink und Fraser Cartmell.
Alles in allem ist es ein genialer Wettkampf: Top organisiert, sehr fleißige und hilfsbereite Helfer und ein wunderschönes Landschaftspanorama.
Text und Bilder: Diana Riesler
Frauen
1. Lucie Zelenkova (CZE) 4:46:40
2. Heleen Bij de Vaate (NED) 4:57:00
3. Claire Kinsley (RSA) 4:59:26
4. Mariska Kramer-Postma (NED) 5:02:18
5. Diana Riesler (GER) 5:08:55
Diana Riesler Triathlonprofi












