"Man muss ein harter Hund sein"

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Cologne Triathlon Weekend

Fast 4.000 Sportler trafen sich in Köln

Köln. Der Triathlon, die Kombination von Laufen, Radfahren und Schwimmen, lockte am 4. und 5. September nach Angaben de Veranstalter rund 4.000 Sportler aus aller Welt und rund 100.000 Zuschauer nach Köln.

Nachdem am 4. September der Nachwuchs beim Kinder- und Schülertriathlon seinen Vorbildern nacheiferte und rund 1.200 Sportler beim sogenannten Volkstriathlon die CologneSmart bestritten, folgten am 5. September die Triathlon Langdistanz des Cologne226 (3,8km | 180km | 42,2km) mit NRW Meisterschaft, die Halbdistanz Cologne226half (1,9km | 90km | 21,1km) und erstmalig ein Wettkampf über die Olympische Distanz CologneOlympic (1,5km | 40km | 10km). Ebenfalls im Rahmen des Cologne Triathlon Weekend wurde auch die Quadratlon-Langdistanz angeboten, die in diesem Jahr als Weltmeisterschaft ausgetragen wurde.

Nach dem Start im Fühlinger See ging es auf die Radstrecke, die bis in die Innenstadt führte und anschließend über die Deutzer Brücke auf die Laufstrecke ans gegenüberliegende Rheinufer, mit einem abschließenden Zieleinlauf in der Kölner Innenstand. Beim Quadratlon absolvierten die Athleten nach dem Schwimmen mit ihren Kajaks zusätzlich noch 21 km auf dem Fühlinger See, bevor es auf die Radstrecke ging.

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Cologne 226
Nach 47 Minuten stieg Alexander Janitzki als erster Triathlet aus dem Wasser und ging als Führender auf die Radstrecke. 4 Minuten später folgen ihm die Konkurrenten Ulf Bartels, Dirk Niederau und Uwe Kappelhoff. Auch gut im Rennen war der Lokalmatador Till Schramm, der zeigen wollte, dass er an der Spitze gut mithalten kann. Vorjahressieger Josef Spindler hingegen wies zu diesem Zeitpunkt 16 Minuten Rückstand zum Führenden auf. Spannend war auch das Rennen bei den Frauen. Hier ging die Deutsche Diana Riesler als Erste aus dem Wasser. Die 25jährige startet seit 2009 als Profi und galt unter den Experten als Favoritin.
Auf der 180-Kilometer-Radstrecke zeichnete sich dann eine Aufholjagd ab. Jens Kaiser und Tobias Gärtner rollten das Feld von hinten auf und belegten Platz zwei und drei. Nach dem Radrennen ging auch hier Alexander Janitzki als Führender auf die Laufstrecke, dies allerdings nur noch mit zwei Minuten Vorsprung. Nach einem Wechselspiel in der Führung rückte nun Josef Spindler immer mehr nach vorne, belegte nach wenigen Laufkilometern immerhin schon Platz 5. Alexander Janitzki hingegen fiel im weiteren Rennverlauf immer mehr ab. Die Entscheidung fiel dann auf den letzten Kilometern. Vorjahressieger Josef Spindler schaffte das Unmögliche, zog am führenden Tobias Gärtner vorbei und gewann die legendäre Ironman-Distanz Cologne226 in 8:40 Stunden. Ihm folgten Tobias Gärtner (8:42:36) und Alexander Janitzki auf Platz zwei und drei. Der Kölner Till Schramm lief als Vierter ins Ziel und knackt in persönlicher Bestzeit von 8:51:57 Minuten erstmalig die 9 Stundenmarke.
Bei den Frauen ging die Favoritin Diana Riesler nach 9:10:28 Stunden als schnellste Dame über die Ziellinie und lief sich damit an die Weltspitze. 16 Minuten später trafen Kirsten Lie aus Norwegen und auch Verena Wissmann mit 9:33:59 Stunden im Ziel ein.

Ein Europameister beim Cologne 226 half
Gegen 12:30 Uhr gingen rund 1100 Athleten auf die Distanz Cologne 226 half. Mit einem Start-Ziel Sieg demonstrierten hier der amtierende Ironman Europameister Andreas Raelert und die Spanierin Virginia Berasategui unter Begeisterung der Zuschauer ihr sportliches Können beim 1,9km langen Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und abschließenden 21,1 Kilometer Halbmarathonlauf. Auch wenn die Strecken nun etwas voller waren, konnte Raelert nahezu mühelos seinen Vorjahressieg mit einer Endzeit von 3:40:18 Stunden verteidigen. Genauso gut lief es auch bei Berasategui. Beim Schwimmen und auf der Radstrecke baute sie immer mehr ihren Vorsprung auf über neun Minuten aus. Beim Laufen versuchte nun die Deutsche Silvia Feld die Verfolgung aufzunehmen, der Rückstand zur Spitze schmolz. Am Ende hatte Berasategui jedoch klar die Nase vorn und gewann das Rennen mit 4:16:06 Stunden. Als bester Kölner lief Sebastian Zeller nach 4:03:59 Stunden auf Platz 11. Beate Görtz erreichte nach 4:27:25 das Ziel und belegte damit den 6. Platz.

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Zufriedene Veranstalter
Zufrieden gaben sich die Veranstalter mit dem Wetter und der Stimmung unter den Zuschauern sowie rund 600 Helfern. Unter den Sportler kündigten viele ihre Teilnahme für nächsten Jahr an. Triathlonexperte und Moderator Dirk Werk fasst das Wochenende kurz und präzis wie folgt zusammen: "Ein erfolgreicher Testlauf für die Deutsche Meisterschaft in der Langdistanz für 2011".

Ergebnisse

Cologne Quadratlon: Thoralf Berg und Antje Fiebig
Cologne Quadratlon Staffel: "Die Rasselbande"
Cologne 226: Diana Riesler und Josef Spindler
Cologne 226 Staffel: Race Team DLRG Hauenstein
Cologne 226 Half: Andreas Raelert und Virginia Berasategui (ESP)
Cologne 226 Half Staffel: DJK Triathlon Andernach